Huperzin A
Beschreibung1
Beschreibung2
Spezifikation
Testaufgaben | Standard |
Huperzin A (CAS: 102518-79-6) | 98 % laut HPLC |
Trocknungsverlust | ≤4,0 % |
Rückstände bei der Verbrennung | ≤1,0% |

Natürliche Quelle

Hohe Selektivität

Mehrfachzielaktion
1. Molekularer Mechanismus
2. Pharmakokinetik
Absorption
Orale Bioverfügbarkeit ~60% (beeinflusst durch den First-Pass-Metabolismus).
Verteilung
Überwindet die Blut-Hirn-Schranke problemlos (Gehirn/Plasma-Verhältnis = 2:1).
Stoffwechsel
Wird primär durch CYP3A4 zu Norhuperzin A metabolisiert.
Ausscheidung
60 % renale Ausscheidung; Halbwertszeit ~10 Stunden.
Klinische Anwendungen
Indikationen und Protokolle
Zustand | Dosierung | Klinische Evidenz |
Alzheimer-Krankheit | 0,1–0,2 mg zweimal täglich | ↑MMSE-Punktzahl um 3-4 Punkte |
Vaskuläre Demenz | 0,1 mg Zeit | Verbessert den ADAS-Cog-Wert |
Leichte kognitive Beeinträchtigung | 0,05 mg/Tag | Verzögert das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit |
Besondere Bevölkerungsgruppen
Leberfunktionsstörung: Dosisanpassung erforderlich (CYP3A4-Metabolismus verlangsamt).
Ältere Patienten: Beginnen Sie mit der halben Dosis (0,05 mg/Tag).
Dosierung und Anwendung
Formulierungen
Tabletten: 0,1 mg/Tablette (nach chinesischem Arzneibuch).
Injektion: 0,2 mg/ml (für Forschungszwecke).
Dosierungsrichtlinien
Indikation | Dosis | Dauer |
AD-Behandlung | 0,1–0,2 mg zweimal täglich | Langfristig |
Kognitive Verbesserung | 0,05–0,1 mg/Tag | 3-6 Monate |
Sicherheitsbewertung
Nebenwirkungen
System | Inzidenz | Symptome |
Gastrointestinaltrakt | 10% | Übelkeit, Durchfall |
Neurologisch | 5% | Schwindel, Schlaflosigkeit |
Cholinerge Effekte | 3% | Vermehrter Speichelfluss |
Kontraindikationen und Wechselwirkungen
Absoluter CI:
Myasthenia gravis (Risiko einer cholinergen Krise).
Epilepsie (NMDA-Modulation kann Anfälle auslösen).
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten:
CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol): ↑ Plasmakonzentration.
Anticholinergika (z. B. Atropin): Antagonistische Wirkung.
Forschungsfortschritte Green Max
Neuartige Formulierungen
CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol): ↑ Plasmakonzentration.
Anticholinergika (z. B. Atropin): Antagonistische Wirkung.
Neue Indikationen
Parkinson-Krankheit: Moduliert dopaminerge Neuronen (wirksam in Tiermodellen).
Traumatische Hirnverletzung (TBI): Reduziert Neuroinflammation (Phase-II-Studien).
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